Samba Tanz
Rhythmisches und energiegeladenes Tanzen
Schnell, rhythmisch und leidenschaftlich: Samba ist weltweit für seinen einzigartigen Stil und Ausdruck bekannt. Die charakteristischen Vorwärts- und Rückwärtsschritte und schwingenden Hüftbewegungen verleihen dem bekannten Tanz einen besonderen Rhythmus und versprühen jede Menge Leidenschaft und Lebensfreude. Doch hinter dem Samba-Tanz steckt weitaus mehr als nur Technik: Der Tanz hat tiefe kulturelle Wurzeln und wird, je nach Ursprung, auf unterschiedliche Art und Weise getanzt und gelebt. Aber welche Samba-Arten gibt es und was genau steckt dahinter? Wir erklären dir alles, was du über diesen ausdrucksstarken Gesellschaftstanz wissen musst!
Samba-Tanz entdecken und erleben
Ausdrucksstark und voller Leidenschaft: Samba hat eine ganz besondere Anziehungskraft und erfreut sich nicht ohne Grund weltweit großer Beliebtheit. Dabei ist Samba viel mehr als reine Tanzkunst und Choreographie: Der lateinamerikanische Tanz ist ein Ausdruck von Freiheit, Liebe, Rebellion und Lebensfreude und hat tiefe kulturelle und historische Wurzeln. Genau aus diesem Grund sollte der Samba nicht nur gelernt, sondern vor allem gelebt werden. Entdecke die besondere Energie des Sambas und lass dich vom einzigartigen Rhythmus der lateinamerikanischen Musik mitreißen!
Die vielen Variationen des Samba
Fans der lateinamerikanischen Tanzkultur wissen: Samba ist nicht gleich Samba. Je nach Land und Kultur sind unter dem Namen verschiedene Tänze und Schrittfolgen gemeint, die sich teils stark unterscheiden können. Im internationalen Raum ist mit “Samba” meist der brasilianische Paartanz Samba de Gafieira gemeint, der sich durch die enge Verbindung zwischen den beiden Tanzpartnern sowie fließende, ausdrucksstarke und kreative Bewegungen auszeichnet. Der aus den Tanzsälen Rio de Janeiros stammende Tanz gilt weltweit als Inbegriff des Samba, ist aber bei weitem nicht die einzige verbreitete Variation. Zusätzlich zum Samba de Gafieira ist auch der aus Brasilien stammende Solotanz Samba no Pé eine beliebte Variante, der rhythmische Hüftbewegungen und charakteristische Vorwärts- und Rückwärtsschritte kombiniert. Ebenfalls sehr beliebt ist auch der Samba de Roda: Der afro-brasilianische Tanz wird im Kreis aufgeführt und bietet, zusammen mit der Sambamusik, eine eindrucksvolle Kombination aus Tanz und Poesie. Doch egal um welche Variante von Samba es geht: Lebensfreude, Leidenschaft und Kreativität stehen bei dieser einzigartigen Tanzform im Mittelpunkt und machen sie nicht nur zu einem beeindruckenden Schauspiel für alle Zuschauer, sondern auch zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle Tänzer und Tänzerinnen.
Die Geschichte des Samba
Wer heutzutage an Samba denkt, hat vermutlich eine genaue Vorstellung von den Schritten, dem Rhythmus und charakteristischen Bewegungen, die diesen Tanz bekannt gemacht haben. Doch nicht immer war mit dem Begriff “Samba” ein bestimmter Tanz gemeint: Ursprünglich handelte es sich dabei vielmehr um einen Sammelbegriff, der zahlreiche verschiedene Tanzstile und -Formen vereinte. Diese stammten nicht etwa aus Lateinamerika, sondern hatten afrikanische Wurzeln, denn es waren vor allem afrikanische Sklaven, die den typischen, durch Trommeln entstehenden Rhythmus und die Tanzschritte nach Brasilien und viele andere Länder Südamerikas brachten. Dabei war der Tanz selbst viel mehr als nur Bewegung, sondern spiegelte vor allem die Geschichte und Kultur der Menschen wider. Der Samba de Roda, der im Kreis mit einer Person in der Mitte getanzt wurde, war hier besonders weit verbreitet und gilt bis heute als Ursprung der brasilianischen Samba-Variationen. Obwohl der Samba-Tanz, in all seiner Vielfalt, schnellen Anklang in Lateinamerika finden konnte, kam der internationale Durchbruch erst in den späten 1940er-Jahren. Seitdem ist er aus den Tanzsälen der Welt nicht mehr wegzudenken: Egal ob als Paartanz, Solotanz oder sogar in der Gruppe, der Samba-Tanz hat mit seinen schnellen, eingängigen Rhythmen und Bewegungen die Herzen unzähliger Tänzer erobert.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist typisch für Samba?
Der Samba ist vor allem für seine schwungvollen Hüftbewegungen, charakteristischen Schritte und kreative Vielfalt bekannt. Der Tanz dient als Ausdruck von Lebensfreude und Leidenschaft und versprüht jede Menge Energie. Auch die Kostüme sind ein wichtiges Merkmal des Samba-Tanzes, denn gerade in Brasilien – und natürlich beim bekannten Karneval in Rio de Janeiro – wird der ausdrucksstarke Tanz häufig durch farbenfrohe und ausgefallene Bekleidung ergänzt, durch die der besondere Charakter des Tanzes noch weiter unterstrichen wird.
Ist Samba schwer zu lernen?
Samba gilt allgemein als anspruchsvoller Tanz und kann schwieriger zu lernen sein, als manch andere lateinamerikanische Tänze. Grund dafür sind vor allem die unterschiedlichen Rhythmen, die je nach Variante und Figur variieren können und teilweise einem eher unüblichen Takt folgen. So ist es zwar möglich, den Samba-Grundschritt und die allgemeine Samba-Technik auch als Anfänger zu lernen – den Samba-Tanz und seine vielfältigen Figuren tatsächlich zu meistern, kann aber Jahre in Anspruch nehmen.
Wo kommt der Samba her?
Da mit “Samba” heutzutage vor allem verschiedene Tanzarten aus Brasilien gemeint sind, wird das Land häufig als Herkunft des Sambas bezeichnet. Seinen tatsächlichen Ursprung hat der beliebte Tanz allerdings in Westafrika, von wo aus er aufgrund des Sklavenhandels im 16. Jahrhundert bis nach Brasilien gelangte. So dienten die Rhythmen und Bewegungen der afrikanischen Tänze als Grundlage für die verschiedenen Variationen des Samba, die durch die Brasilianer geprägt und heute weltweit als Volkstanz des lateinamerikanischen Landes bekannt sind.